Himutonner, jetz längts!
Wenn mer nüt mache, de sprängts
üsäs Land us aune Fuegä
de chöimer blöd us dr Röhre luegä!
Himutonner, jetz längts!
Wenn mer nüt mache, de sprängts.
Mir stöh zäme u luege häre,
drum säge mer lut: jetz längts! (i säge JA)
I bi ufgwachse zwüsche Wiese, Wald u Bärge,
Jetz hets ä risigi Boustöu – äs söu es Hochhuus wärde.
Jedes Johr meh Lüüt, jedes Johr meh Druck,
u immer weniger Platz, mir wärde verschluckt.
Am Morge im Zug, kei Sitzplatz meh frei,
uf dr Autobahn Stou, im Quartier ei Souerei!
Für mini Ching e Wohnig? Das chasch vergässe,
Es geit d’Mieti dür d’Decki – längts no fürds Ässe?
Mir hei nüt gege die, wo chöme cho schaffe,
u mängisch dänksch vili tües eifach nid raffe.
Es geit um’s Mass, um Vernunft u Verstand,
und um d’Frag: Was vertreit üses chliine Land?
Himutonner, jetz längts!
Wenn mer nüt mache, de sprängts.
Mir liebä üses Land vo Härze,
U verfouge di Sach mit Schmärze. (I säge JA)
Himutonner, jetz längts!
bi somenä Wachstum do drängts.
Mir stöh zäme u luege häre,
drum säge mer lut: jetz längts! (u stimmä JA)
D’Schuele wärde vouer, d’Spitäler am Limit,
jede redt vo Wachs tum, aber niemer vo dr Quittig.
D’Natur verschwindet Meter für Meter,
jede Nöibou macht s’Läbe chli herter.
D’Politiker verspräche, aus sig unger Kontrouä,
aber immer meh Lüüt verlürä s’Vertrouä.
Wär entscheidet bi üs, wo d’Reis häre geit?
U wär luegt dass d’Schwiiz i zwänzg Johr no steit?
Es geit um nä Heimat, um ds Gfüeu vo dehei,
än Ort wo du kennsch, äs Land wo isch frei.
Wenn alles immer schnäuer u grösser wird,
isch d’Gfohr umso stärcher das me sich verirrt.
I säge nid Stopp für jede, wo chunnt,
aber irgendwenn wird’s i üsem Land z’bunt.
Es geit nid um Hass, es geit um Respäkt,
für das, was Generatione vor üs hei bezwäkt.
Mir wei e Schwiiz mit Rueh, mit Luft u mit Sicht,
Dass äs für üsi Ching o morn no entspricht.
Immer meh Lüüt rede offe, äs isch bitter,
si gspüre: So geit’s nümm ewig witer.
Dr Grosskonzärn jublet, d’Zahle göi ufä,
aber dr normali Bürger cha chum meh schnuufe.
Meh Chöschte, meh Druck, meh Gedräng im Autag,
u trotzdem heisst’s immer: Das sig dr richtig Pfad.
Aber mir si nid blind, mir gseh was passiert,
wie d’Lebensqualität langsam erodiert.
Drum stöh mer hie mit ere Stimm wo me ghört, (I stimme JA)
für es Land, wo o morn no zu üs ghört.
Für üsi Dörfer, üsi Städt, üsi Bärge im Schnee,
für die Schwiiz wo mir lieb hei, sit mer chlii si gsi.
Mir rede nid vo Angscht, mir rede vo Vernunft,
u vo dr Frag nach ere guete Zuekunft.
Himutonner, jetz längts!
Wenn mer nüt mache, de sprängts.
üsäs Land us aune Fuegä
de chöimer blöd us dr Röhre luegä!
Himutonner, jetz längts!
di Linki verdrängts.
Doch mir stöh zäme, mir luege häre,
drum säge mer lut: jetz längts! (I säge JA)
Himutonner, jetz längts!
Wenn mer nüt mache, de sprängts.
Mir liebä üses Land vo Härze,
U verfouge di Sach mit Schmärze.
I säge JA!
u cha derzue stoh!
I stimmä JA!
Gäu mir stimmä JA!